Corona-Krise: Informationen in verschiedenen Sprachen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe DTPPP-Mitglieder, liebe Interessierte,

als erstes hoffen wir, dass sie alle gesund sind, dass Sie alle inzwischen Ihren privaten und beruflichen Alltag nach besten Wissen und Gewissen umorganisiert haben, so  dass Sie physische Kontakte nachhaltig reduziert haben.

All das können wir tun, weil wir Informationen erhalten und verstanden haben. Inzwischen liegen von verschiedene Institutionen Corona- Informationen in verschieden Sprachen. Wir haben für Sie hilfreiche Links zusammengestellt und bitten Sie, diese weiterzuverbreiten.

– Auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus.) finden Sie gesammelte Hinweise aus der Bundesregierung in verschiedenen Sprachen.
– Auf der Webseite des wallonischen SeTIS ( Sozialer Dolmetscherdienst zur Förderung der Chancengleichheit und Integration) finden Sie Informationen in zahlreichen, auch seltenen Sprachen https://setisw.com/infos-coronavirus/
– Informationen zu Krankheitsursache und Vorbeugung in leichter Sprache in Deutsch (Quelle: NRW Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales; https://www.lzg.nrw.de/_service/leichte_sprache/
– Corona-Prophylaxe Videos in 16 Sprachen auf der Webseite von Schweizer Rotes Kreuz https://virus.redcross.ch/de.  
– Auf der Facebook Seite der AG Medizinischen Flüchtlingshilfe der Fachschaftsvertretung Medizin Düsseldorf finden Sie Hinweise und Verhaltensregeln mit guten Abbildungen zum Coronavirus  in verschiedenen Sprachen 
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Beste Wünsche für 2020

Für das neue Jahr 2020 wünscht Ihnen der Vorstand des DTPPP alles Gute, interessante Begegnungen, frohe Momente und vor allem Gesundheit! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen im neuen Jahr.

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Newsletter 12/2019 – Eindrücke von unserem Kongress

Das Jahr endet – und wir möchten das verbinden mit herzlichen Grüßen. Wir danken allen für die Zusammenarbeit, den Austausch und das Interesse an unserer Arbeit.

Im zwölften Monat präsentieren wir Ihnen den zwölften und damit letzten Newsletter für das Jahr 2019. Hier finden Sie z.B. einige Eindrücke von unserem Kongress.

Hier geht es zum Newsletter: n-Newsletter_DTPPP_2019_12

Mit den besten Wünschen für 2020, Ihr DTPPP-Team.

 

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DTPPP-Preis wurde verliehen

Im Rahmen des DTPPP-Kongresses in Erlangen wurde auch der DTPPP-Preis 2019 verliehen. Er wird an Personen oder Einrichtungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verliehen, die sich im besonderen Maße für die Verbesserung der psychischen bzw. der psychosomatischen Gesundheit von Menschen mit Zuwanderungs- und/oder Fluchtgeschichte engagieren.

Gewonnen haben Dr. Maria Belz und Maria Ott vom Asklepios Fachklinikum Göttingen für ihre Forschungsaktivitäten im Bereich der Entwicklung von Vorgehensweisen und Instrumentarien, die eine sachgerechte und diskriminierungsfreie Frühidentifizierung von psychisch erkrankten Flüchtlingen ermöglichen.

In ihrer Laudatio sagte Dr. Ljiljana Joksimovic, DTPPP-Vorsitzende: „Die Planung, Durchführung und Auswertung der Forschungsaktivitäten beeindrucken durch hohe wissenschaftliche Kompetenz und hohe forscherische Ethik und Verantwortung.“ Und sie fügte hinzu: „Die Implementierung des Modellprojektes ist umsetzbar und auf verschiedene Regionen und Länder übertragbar. Als Dachverband hoffen wir, dass sich durch die Verleihung des Preises der Bekanntheits- und Förderungsgrad derartiger Projekte weiter erhöht.“

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Tag der Menschenrechte: DTPPP bezieht Stellung

Zum „Tag der Menschenrechte“ bezieht der DTPPP wie folgt Stellung (Auszug):

Die Situation der Geflüchteten in den Ankunftszentren ist gesundheitsgefährdend. Eine extrem hohe psychische Belastung ergibt sich aus der nicht hinreichenden Intimsphäre und Rückzugsmöglichkeiten, der fehlenden Tagesstruktur, aber auch aus unzureichenden Zugängen zu Gesundheitsregeldiensten, der ständigen Angst vor Abschiebungen und der Zeugenschaft von Abschiebemaßnahmen. Menschen, deren Bleibeperspektive als wenig aussichtsreich eingestuft wird, werden bis zu 24 Monate lang, gemeinsam mit bis zu 1500 Personen pro „Anker“- Zentrum, untergebracht. Durch fehlenden täglichen Unterricht der Kinder in einer Regelschule und fehlenden Zugang zu Sprachkursen werden Chancen der Teilhabe am Leben, unabhängig von zukünftigen Aufenthaltsort dieser Menschen, dauerhaft verringert.

 

Hier finden Sie die komplette Stellungnahme: 191210_DTPPP_Kongress

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Ein erfolgreicher Kongress 2019!

Am 5. und 6. Dezember fand der 13. Kongress des DTPPP e.V. in Erlangen statt. Das Kongressmoto lautete „PsychotheraputInnen oder AdvokatInnen: engagierte Psychotherapie für Geflüchtete und MigrantInnen“.

Über 170 KongressteilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich und Schweiz beschäftigten sich mit Fragen: Wann werden Therapeuten zu Anwälten ihrer Patienten? Wie wirkt sich das auf die therapeutische Beziehung aus? Wann geraten Therapeuten und Helfer an die Grenzen ihrer Ressourcen? Der Verein zieht eine überaus positive Bilanz und schaut erfreut zurück auf die informativen Stunden und den fachlichen Austausch.

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