DTPPP-Vorsitzende spricht bei Atrium-Eröffnung

Es sei sehr bedeutend, „dass durch praktische Lebenshilfen sowie kulturelle und kreative Angebote Zugänge zu der Lebenswelt der Menschen mit Migrationshintergrund jenseits der Erkrankung und der Traumata gefunden werden“. Das sagte Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende des DTPPP, bei der Eröffnungsfeier des Projekts Atrium in Düsseldorf (Foto). Sie sprach dort ein Grußwort in ihrer Funktion als Leiterin des LVR-Kompetenzzentrums Migration. Atrium basiert auf einer Zusammenarbeit, die durch Einladung der Düsseldorfer Psychiatriekoordinatorin initiiert wurde. Das Projekt richtet sich in erster Linie an psychisch belastete Migrantinnen und Migranten und deren Angehörige. Beteiligte sind Vertretungen des Gesundheitsamtes, des Amtes für Migration und Integration, des Kulturamtes, der Sozialpsychiatrischen Zentren sowie des Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrums Mi-gration Mittleres Rheinland. Ziel des Projektes ist es, dazu beizutragen, Begleitung und Unterstützung so zu gestalten, dass Barrieren zur Inanspruchnahme von psychiatrischen Hilfeleistungen abgebaut werden. Hierzu bietet das Atrium Freizeitangebote in den Bereichen Kultur, Sprache, Kreativität, Bewegung und Bildung. Auf der informativen Homepage des Projekts heißt es: „Grundlegende Idee ist es, Lebensbedingungen für ein eigenständiges Leben zu schaffen, dass Inklusion und Teilhabe ermöglicht. Die Menschen sollen sich in Düsseldorf wohl fühlen und im Hilfesystem zurechtfinden.“

Mehr: www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/psychische-erkrankungen/atrium

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Der DTPPP-Preis geht an…

Vier Nominierte – vier wunderbare Arbeiten. Den Gutachtern und der Entscheidungskommission wurde es wahrlich nicht leicht gemacht. Jetzt aber stehen die Siegerinnen des DTPPP-Preises 2018/ 2019 fest! Wir gratulieren an dieser Stelle Frau Dr. Maria Belz und Frau M. Ott, die für ihre Arbeit „Früherkennung psychischer Störungen bei Flüchtlingen nach dem Friedländer Modell“ ausgezeichnet wurden. Die Presiträgerinnen kommen von dem Asklepios Fachklinikum Göttingen, Schwerpunkt für Kulturen, Migration und psych. Krankheiten in Kooperation mit der Landesaufnahmebehörde (LAB) Niedersachsen / Standort Friedland. Mit dem Preis ist ein Kongressstipendium oder Fachliteratur im Wert von 500 Euro verbunden. Auch an die anderen Nominierten möchten wir unseren Glückwunsch richten und unsere Wertschätzung aussprechen. Nominiert waren: Dr. Sanela Piralic-Spitzl (Wien) für die Arbeit „Wirksamkeit einer psychoedukativen, psychotherapeutischen, genderspezifischen, Trauma-Schmerz-Gruppe für PatientInnen mit bosnischer/kroatischer/serbischer Sozialisierung“. Außerdem Dr. Janna Unterhitzenberger (Ingolstadt) für „Ambulante manualisierte traumafokussierte kognitive VT mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ sowie Dr. Alexandra Liedl und Theresa Koch Refugio (München) für das „Gruppenkonzept STARK, strukturiertes Training von Emotionsregulationsfähigkeiten“. Der Preis, der erstmals verliehen wurde, geht an Personen oder Einrichtungen, die durch ihre Forschungsarbeiten/ Forschungsaktivitäten kreative praxisorientierte Versorgungspfade für die psychisch erkrankten Menschen mit Zuwanderungs- und/oder Fluchtgeschichte aufzeigen. „Im Fokus steht praxisorientierte Synthese zwischen Forschungsergebnissen und Versorgungsrealität“, erklärt Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende des DTPPP.

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Save the Date: Interdisziplinäres Training

Gerne machen wir auf eine interessante Veranstaltung aufmerksam:

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) bietet ein interdisziplinäres Training zur Untersuchung und Dokumentation von Folterfolgen für Mediziner*innen, Psycholog*innen und Jurist*innen an.
Durch Fachvorträge, Falldiskussionen und Workshops mit praktischen anwendungsorientierten Übungen, werden den Teilnehmer*innen die internationalen Standards zur systematischen und effektiven Identifizierung von Folgen der Folter vermittelt. Ebenso wird den Teilnehmer*innen die gerichtsfeste Dokumentation in Fällen der Folter (nach dem Manual des Istanbul-Protokolls) erläutert. Die MFH realisiert das Training im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes „ in:Fo – Interdisziplinär: Folterfolgen erkennen und versorgen“. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit dem PSZ Düsseldorf, dem LVR Klinikum Düsseldorf sowie dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf und dient zur ganzheitlichen, interdisziplinären Unterstützung Folterüberlebender durch psychotherapeutische, medizinische und psychosoziale Angebote.
Die Akkreditierung der Fortbildung als ärztliche Fortbildung (zur Anerkennung von Fortbildungspunkten) wird beantragt.

Kontakt: t.golinski@mfh-bochum.den bzw. telefonisch unter 0234-58801240

Mehr im Flyer:

Flyer-in_fo-1

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Save the Date! Kongress 2019

Auch in diesem Jahr lädt der DTPPP e.V. zu einem interessanten Kongress ein. Wir freuen uns schon jetzt auf informativen Austausch, fachliche Diskussionen und auf ein Wiedersehen oder ein Kennenlernen. Weitere Informationen werden folgen. Zunächst bitten wir alle Interssierten, sich ein Kreuz in den Kalender zu machen!

Save the Date! DTPPP-Kongress in Erlangen am 6. und 7. Dezember 2019. Das Thema lautet: Therapeuten oder Advokaten – Engagierte Psychotherapie für Migranten und Flüchtlinge.

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Neuer Vorstand gewählt

Der DTPPP hat einen neuen Vorstand gewählt. 1. Vorsitzende ist Dr. Ljiljana Joksimovic. Ihr zur Seite stehen als 2. Vorsitzender Osman Tezayak sowie Cinur Ghaderi, Hans-Heinrich Benecke, Marina Chernivsky, Marianne Wiener-Withalm, Ulrike Kamieniarz, Rebekka Ehret und Monika Schörder (Kassenwartin). Dem Vorstand bleibt es eine Herzensangelegenheit, Ansprechpartner für alle Mitglieder, Unterstützer und Interessierte zu sein. Im Februar findet eine zweitägige Vorstandsklausur statt – über Ergebnisse werden wir berichten. (dk)

Die acht Damen und Herren des Vorstands.

Vorstand DTPPP

 

09.01.2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Transkulturell Interessierte,

heute möchten wir Sie aufmerksam machen auf:

  • Die SEGEMI-Fortbildungsreihe in Hamburg: 19.1.19 – Traumatherapie mit geflüchteten PatientInnen
    Mehr Informationen
  • Das Netzwerk für Traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen sucht Ärztliche*r oder Psychologische*r Psychotherapeut*in oder Psycholog*in in Braunschweig (zum 15.2.19 oder nächstmöglichem Zeitpunkt, Vollzeit/Teilzeit möglich). Bewerbungsschluss: 15.1.19
    Mehr Informationen
  • Das Schweizerische Rote Kreuz Kanton St. Gallen sucht
    – als Ärztliche Leitung –  Fachärztin / Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie  sowie eine/n
    Physiotherapeutin/Physiotherapeut (40%)

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für 2019

Waltraud Schulze-Buxloh

Sekretariat DTPPP

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29.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Transkulturell Interessierte,

heute möchten wir Sie aufmerksam machen auf:

  • Weltkongress der Ganzheitsmedizin 10.-12. Mai 2019 in der Alten Kongresshalle München, Theresienhöhe 15, 80339 München organisiert vom Institut für Ganzheitsmedizin e.V.
    Link: Infos + Anmeldung hier
  • Eine/n KoordinatorIn für den SEGEMI Sprachmittlerpool wird gesucht.
    > Stellenbeschreibung

Mit freundlichen Grüßen
Waltraud Schulze-Buxloh
Sekretariat DTPPP

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