13. DTPPP-Kongress im Dezember

Der 13. Kongress der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP) ist terminiert. Den aktuellen Programmflyer finden Sie hier: Flyer 13. DTPPP-Kongress, UK Erlangen 06.-07.12.2019

Das Thema zwischen dem 6. und 7. Dezember in Erlangen lautet: PsychotherapeutInnen oder AdvokatInnen? Engagierte Psychotherapie für Migranten und Geflüchtete.

Mehr zum Programm, zu den ReferentInnen und Workshops erfahren Sie im Programmflyer. Hier ist auch alles zusammengefasst, was das Anmeldeprozedere betrifft.

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DTPPP-Mitbegründerin ist nominiert – jetzt abstimmen!

Wir sind stolz! Unsere geschätzte Kollegin, DTPPP-Mitgründerin und Vorstandsmitglied Marina Chernivsky, ist unter den „TOP-50- Frauen, die mit ihrer Stimme unsere Gesellschaft bewegen“ nominiert. Marin Chernivsky ist Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.
Auch Sie, liebe DTPPP-Freunde, können bis zum 31. März für eure und ihre Favoritin abstimmen:

https://editionf.com/25-Frauen-die-mit-ihrer-Stimme-unsere-Gesellschaft-bewegen-2019-Abstimmung-50-Nominierte-

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DTPPP-Vorsitzende spricht bei Atrium-Eröffnung

Es sei sehr bedeutend, „dass durch praktische Lebenshilfen sowie kulturelle und kreative Angebote Zugänge zu der Lebenswelt der Menschen mit Migrationshintergrund jenseits der Erkrankung und der Traumata gefunden werden“. Das sagte Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende des DTPPP, bei der Eröffnungsfeier des Projekts Atrium in Düsseldorf (Foto). Sie sprach dort ein Grußwort in ihrer Funktion als Leiterin des LVR-Kompetenzzentrums Migration. Atrium basiert auf einer Zusammenarbeit, die durch Einladung der Düsseldorfer Psychiatriekoordinatorin initiiert wurde. Das Projekt richtet sich in erster Linie an psychisch belastete Migrantinnen und Migranten und deren Angehörige. Beteiligte sind Vertretungen des Gesundheitsamtes, des Amtes für Migration und Integration, des Kulturamtes, der Sozialpsychiatrischen Zentren sowie des Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrums Mi-gration Mittleres Rheinland. Ziel des Projektes ist es, dazu beizutragen, Begleitung und Unterstützung so zu gestalten, dass Barrieren zur Inanspruchnahme von psychiatrischen Hilfeleistungen abgebaut werden. Hierzu bietet das Atrium Freizeitangebote in den Bereichen Kultur, Sprache, Kreativität, Bewegung und Bildung. Auf der informativen Homepage des Projekts heißt es: „Grundlegende Idee ist es, Lebensbedingungen für ein eigenständiges Leben zu schaffen, dass Inklusion und Teilhabe ermöglicht. Die Menschen sollen sich in Düsseldorf wohl fühlen und im Hilfesystem zurechtfinden.“

Mehr: www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/psychische-erkrankungen/atrium

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Der DTPPP-Preis geht an…

Vier Nominierte – vier wunderbare Arbeiten. Den Gutachtern und der Entscheidungskommission wurde es wahrlich nicht leicht gemacht. Jetzt aber stehen die Siegerinnen des DTPPP-Preises 2018/ 2019 fest! Wir gratulieren an dieser Stelle Frau Dr. Maria Belz und Frau M. Ott, die für ihre Arbeit „Früherkennung psychischer Störungen bei Flüchtlingen nach dem Friedländer Modell“ ausgezeichnet wurden. Die Presiträgerinnen kommen von dem Asklepios Fachklinikum Göttingen, Schwerpunkt für Kulturen, Migration und psych. Krankheiten in Kooperation mit der Landesaufnahmebehörde (LAB) Niedersachsen / Standort Friedland. Mit dem Preis ist ein Kongressstipendium oder Fachliteratur im Wert von 500 Euro verbunden. Auch an die anderen Nominierten möchten wir unseren Glückwunsch richten und unsere Wertschätzung aussprechen. Nominiert waren: Dr. Sanela Piralic-Spitzl (Wien) für die Arbeit „Wirksamkeit einer psychoedukativen, psychotherapeutischen, genderspezifischen, Trauma-Schmerz-Gruppe für PatientInnen mit bosnischer/kroatischer/serbischer Sozialisierung“. Außerdem Dr. Janna Unterhitzenberger (Ingolstadt) für „Ambulante manualisierte traumafokussierte kognitive VT mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ sowie Dr. Alexandra Liedl und Theresa Koch Refugio (München) für das „Gruppenkonzept STARK, strukturiertes Training von Emotionsregulationsfähigkeiten“. Der Preis, der erstmals verliehen wurde, geht an Personen oder Einrichtungen, die durch ihre Forschungsarbeiten/ Forschungsaktivitäten kreative praxisorientierte Versorgungspfade für die psychisch erkrankten Menschen mit Zuwanderungs- und/oder Fluchtgeschichte aufzeigen. „Im Fokus steht praxisorientierte Synthese zwischen Forschungsergebnissen und Versorgungsrealität“, erklärt Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende des DTPPP.

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Save the Date: Interdisziplinäres Training

Gerne machen wir auf eine interessante Veranstaltung aufmerksam:

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) bietet ein interdisziplinäres Training zur Untersuchung und Dokumentation von Folterfolgen für Mediziner*innen, Psycholog*innen und Jurist*innen an.
Durch Fachvorträge, Falldiskussionen und Workshops mit praktischen anwendungsorientierten Übungen, werden den Teilnehmer*innen die internationalen Standards zur systematischen und effektiven Identifizierung von Folgen der Folter vermittelt. Ebenso wird den Teilnehmer*innen die gerichtsfeste Dokumentation in Fällen der Folter (nach dem Manual des Istanbul-Protokolls) erläutert. Die MFH realisiert das Training im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes „ in:Fo – Interdisziplinär: Folterfolgen erkennen und versorgen“. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit dem PSZ Düsseldorf, dem LVR Klinikum Düsseldorf sowie dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf und dient zur ganzheitlichen, interdisziplinären Unterstützung Folterüberlebender durch psychotherapeutische, medizinische und psychosoziale Angebote.
Die Akkreditierung der Fortbildung als ärztliche Fortbildung (zur Anerkennung von Fortbildungspunkten) wird beantragt.

Kontakt: t.golinski@mfh-bochum.den bzw. telefonisch unter 0234-58801240

Mehr im Flyer:

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