Der DTPPP-Preis geht an…

Vier Nominierte – vier wunderbare Arbeiten. Den Gutachtern und der Entscheidungskommission wurde es wahrlich nicht leicht gemacht. Jetzt aber stehen die Siegerinnen des DTPPP-Preises 2018/ 2019 fest! Wir gratulieren an dieser Stelle Frau Dr. Maria Belz und Frau M. Ott, die für ihre Arbeit „Früherkennung psychischer Störungen bei Flüchtlingen nach dem Friedländer Modell“ ausgezeichnet wurden. Die Presiträgerinnen kommen von dem Asklepios Fachklinikum Göttingen, Schwerpunkt für Kulturen, Migration und psych. Krankheiten in Kooperation mit der Landesaufnahmebehörde (LAB) Niedersachsen / Standort Friedland. Mit dem Preis ist ein Kongressstipendium oder Fachliteratur im Wert von 500 Euro verbunden. Auch an die anderen Nominierten möchten wir unseren Glückwunsch richten und unsere Wertschätzung aussprechen. Nominiert waren: Dr. Sanela Piralic-Spitzl (Wien) für die Arbeit „Wirksamkeit einer psychoedukativen, psychotherapeutischen, genderspezifischen, Trauma-Schmerz-Gruppe für PatientInnen mit bosnischer/kroatischer/serbischer Sozialisierung“. Außerdem Dr. Janna Unterhitzenberger (Ingolstadt) für „Ambulante manualisierte traumafokussierte kognitive VT mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ sowie Dr. Alexandra Liedl und Theresa Koch Refugio (München) für das „Gruppenkonzept STARK, strukturiertes Training von Emotionsregulationsfähigkeiten“. Der Preis, der erstmals verliehen wurde, geht an Personen oder Einrichtungen, die durch ihre Forschungsarbeiten/ Forschungsaktivitäten kreative praxisorientierte Versorgungspfade für die psychisch erkrankten Menschen mit Zuwanderungs- und/oder Fluchtgeschichte aufzeigen. „Im Fokus steht praxisorientierte Synthese zwischen Forschungsergebnissen und Versorgungsrealität“, erklärt Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende des DTPPP.