DTPPP-Vorsitzende spricht bei Atrium-Eröffnung

Es sei sehr bedeutend, „dass durch praktische Lebenshilfen sowie kulturelle und kreative Angebote Zugänge zu der Lebenswelt der Menschen mit Migrationshintergrund jenseits der Erkrankung und der Traumata gefunden werden“. Das sagte Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende des DTPPP, bei der Eröffnungsfeier des Projekts Atrium in Düsseldorf (Foto). Sie sprach dort ein Grußwort in ihrer Funktion als Leiterin des LVR-Kompetenzzentrums Migration. Atrium basiert auf einer Zusammenarbeit, die durch Einladung der Düsseldorfer Psychiatriekoordinatorin initiiert wurde. Das Projekt richtet sich in erster Linie an psychisch belastete Migrantinnen und Migranten und deren Angehörige. Beteiligte sind Vertretungen des Gesundheitsamtes, des Amtes für Migration und Integration, des Kulturamtes, der Sozialpsychiatrischen Zentren sowie des Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrums Mi-gration Mittleres Rheinland. Ziel des Projektes ist es, dazu beizutragen, Begleitung und Unterstützung so zu gestalten, dass Barrieren zur Inanspruchnahme von psychiatrischen Hilfeleistungen abgebaut werden. Hierzu bietet das Atrium Freizeitangebote in den Bereichen Kultur, Sprache, Kreativität, Bewegung und Bildung. Auf der informativen Homepage des Projekts heißt es: „Grundlegende Idee ist es, Lebensbedingungen für ein eigenständiges Leben zu schaffen, dass Inklusion und Teilhabe ermöglicht. Die Menschen sollen sich in Düsseldorf wohl fühlen und im Hilfesystem zurechtfinden.“

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